Handbuch 5. Auflage
1394 Markert · Wieseler erhöhen. In strategischer / politischer Perspektive gilt es, die Notwendigkeit und Funktionen von Sozialberichterstattung (fach-)öffentlichkeitswirk- sam zu profilieren und so auf Seiten der Politik die Akzeptanz von Sozialberichterstattungsprojekten (potenziell) zu erhöhen und entsprechende Maß- nahmen sozialpolitisch zu fundieren. Und schließ- lich: Konzeptionell sind (integrierte) Ansätze kom- munaler Sozialberichterstattung mit Projekten einer dynamischen, prozess- und partizipations- orientierten Sozialplanung (bspw. Merchel 1994; grundlegend Musto 1975; Lau 1975) systematisch zu verbinden. Hierbei sind insbesondere Konzepte zu favorisieren, die der Dynamik und Komplexität kommunaler Entwicklungen und der Selbstrefe- renz betreffender Organisationen und Akteure in ausreichender Weise Rechnung tragen. Produktive Impulse sind in diesem Zusammenhang von einer Verknüpfung bestehender, prozess- und kommuni- kationsorientierter Ansätze mit systemtheoretisch ausgerichteten Fundierungen sozialer Planung zu erwarten (bspw. Bardmann 1991; Vogel 1991). Literatur Arbeiterwohlfahrt (Hrsg.)(1999): Sozialbericht 1999 – Zur Lebenslage älterer Menschen und zur Zukunft der sozialen Dienste in Deutschland. Eigenverlag, Bonn Bardmann, Th.M. (1991): Der zweite Doppelpunkt. System- theoretische und gesellschaftstheoretische Anmerkungen zur politischen Steuerung. In: Bardmann, Th.M., Kers- ting, H.J., Vogel, H.-Ch., Woltmann, B. (Hrsg.): Irrita- tion als Plan, Wissenschaftlicher Verlag des Instituts für Beratung und Supervision Aachen, Aachen, 10–32 Barlösius, E., Köhler, B.M. (1999): Öffentlich Bericht er- statten – Repräsentationen gesellschaftlich umkämpfter Sachverhalte. Berliner Journal für Soziologie 9, 549–565 Bartelheimer, P. (2001): Sozialberichterstattung für die „So- ziale Stadt“. Methodische Probleme und politische Mög- lichkeiten. Campus, Frankfurt/M. Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration (2007): 7. Bericht über die Lage der Aus- länderinnen und Ausländer in Deutschland. Eigenverlag, Berlin – (2005): 6. Bericht über die Lage der Ausländerinnen und Ausländer in Deutschland. Eigenverlag, Berlin Brückner, G. (1997): Gesundheitsberichterstattung des Bun- des. In: Noll, H.H. (Hrsg.), 47–71 Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Ju- gend (Hrsg.)(2006): Familie zwischen Flexibilität und Ver- lässlichkeit – Perspektiven für eine lebenslaufbezogene Fa- milienpolitik. Eigenverlag, Berlin – (Hrsg.)(2005a): Zwölfter Kinder- und Jugendbericht. Ei- genverlag, Berlin – (Hrsg.)(2005b): Fünfter Bericht zur Lage der älteren Gene- ration in der Bundesrepublik. Eigenverlag, Berlin – (Hrsg.)(2002a): Elfter Kinder- und Jugendbericht. Eigen- verlag, Berlin – (Hrsg.)(2002b): Vierter Bericht zur Lage der älteren Gene- ration in der Bundesrepublik. Eigenverlag, Berlin – (Hrsg.)(2000a): Dritter Bericht zur Lage der älteren Gene- ration in der Bundesrepublik. Eigenverlag, Berlin – (Hrsg.)(2000b): Familien ausländischer Herkunft in Deutschland – Leistungen – Belastungen – Herausforde- rungen. Eigenverlag, Berlin – (Hrsg.)(1999): Ältere Ausländer und Ausländerinnen in Deutschland. Eigenverlag, Stuttgart – (Hrsg.)(1998): Frauen in der Bundesrepublik. Bonn Bundesministerium für Gesundheit (2006): Gesundheit in Deutschland. Gesundheitsberichterstattung des Bundes. Eigenverlag, Berlin Bundesregierung (2008): Lebenslagen in Deutschland. Der dritte Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregie- rung. Eigenverlag, Berlin – (2005): Lebenslagen in Deutschland. Der zweite Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung. 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